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Tibet

Tibet!

Ja lange habe ich mich nicht mehr gemeldet.Aber leider hat man nicht alles im Griff, kann nicht alles planen - und deshalb hat unsere Reise eine plötzliche Wendung bekommen.

In Kashgar, der letzten grossen Stadt, von der ich geschrieben habe wollten wir eigentlich nur 2 Tage bleiben, da wir uns aber beide vermutlich durchs Wasser ( der Wasserkocher in unserem Hotelzimmer brachte das Wasser nicht zum kochen!!!) einen schweren Magen - Darm Virus eingefangen haben wurde daraus fast eine Woche und ein Krankenhaus-aufenthalt von wenigen Stunden. Wollten wir eigentlich nur einen Malaria Test wegen des hohen Fiebers, testeten die auch gleich noch Stuhl und Urin und hängten Elie an Infusionen. Die Chinesen LIEBEN naemlich Infusionen. Man muss zugeben diese halfen sehr gut und da ich 12h später mit genau denselben Symptomen im Bett lag wiederholten wir das Prozedere!
Wir erholten uns sehr schnell und 3 Tage später brachen wir endlich Richtung Tibet auf. Die ersten 300km gingen durch wuestenartige Landschaft. Kilometer nur Sand und Steine um dann in die nächste Oase zu kommen. Dort aßen wir dann zur Belohnung immer eine rießige Melone!!

ca 3 Tage später verliessen wir dann die Zivilisation und gelangen mit jeden Tag weiter in die absolute Einsamkeit! Der erste Anstieg und ca 5 km später bereits das Ende des Asphaltes. Für Elie ein wirklichr Schock, er hätte nicht gedacht ( bzw. wollte es nicht wahr haben), dass nun fast 2000km übelste Piste vor uns lagen. Bereits bei einer Radtour in Chile erfuhr er was es bedeutet 1500 km auf Pisten wie diesen zu fahren und damals schwor er sich "nie wieder!". Er sagte sofort:" Toni morgen nehmen wir einen LKW und trampen Richtung Lhasa ich fahr da keinen km!" Da erhob ich allerdings Einspruch für mich stellte nämlich Tibet eine der interessantesten Etappen unserer Reise da. Wir gewöhnten uns auch schnell an die Piste und nachdem die ersten Aklimatisations Pässe, die körperlich sehr hart und landschaftlich nicht wirklich was besonderes waren geschafft waren kamen wir auf das tibetische Hochplateau und von da an war jeder Tag so einzigartig, dass man die koerperliche Anstrengung und die zunehmend schlechter werdenden Straßen gerne auf sich nahm.
Ein paar Worte zur Piste : Man kann sie nicht mit Schotterwegen hier vergleichen. Sie sind VIEL schlechter. Rillen von den LKWs, grosse Steine die einen wegrutschen lassen und Sand - viel Sand - der einem das Gefuehl gibt einen Platten zu haben.
Weitere erschwerente Faktoren waren Essen, Kaelte, Wind , die Hoehe , die Paesse,Einsamkeit....
Ein paar Worte dazu! Also die kulinarische Vielfalt hielt sich in Grenzen! Standard waren fuer uns zwei pro Tag 300g Kekse, viel Milchpulver , 1kg Nudeln und Pickels ( eingeschweistes, chilly Gemuese!) . Manchmal lagen die Doerfer so weit auseinander, dass wir fuer 4 Tage Nahrung transportieren mussten. Wie freute ich mich ab und zu in groessere Stadte zu kommen wo wir Obst und Gemuese kaufen konnten!
Kalt war es nur in der Nacht und wenn manchmal wenn wir starken Gegenwind hatte ( ich weiss jetzt heiss = Mitwind!!!! also nicht schimpfen weil man schwitzt sondern freuen!). Meist hatten wir um die 2 Grad im Zelt wenn wir morgens aufstanden. Tagsueber wurde es angenehm warm aber nicht zu heiss.
Der Wind liess uns sehr oft fluchen. Am Nachmittag wurde er oft unertraeglich und er stand IMMER gegen uns und machte somit auch die asphaltierten Abschnitte zu einer wahren Herausforderung!!!
Die Hoehe ein weiterer Punkt den es zu bedenken gibt! Wirkliche Probleme mit der Hoehe hatten wir nicht.Die Aklimatisation mit einem Pass von 3500m und dann zwei Paessen von 4900m bereitete uns ideal fuer das Plateau von ueber 5000m vor auf dem wir anschliessend fast 4 Tage radelten. Danach verliesen wir diese Hoehe wieder und befanden uns die naechsten 4 Wochen um die 4800m mit Paessen um die 5400m.
Paesse! Jeden Tag einen. Tibet an sich war relativ monoton. Man fuhr jeden Tag ein Plateau entlang das irgendwann in einen Pass ueberging den man hinauf musste um dann auf das naechste Plateau hinunter zu fahren. Unser hoechster Pass mit dem Rad 5400m , zu Fuss 5630m ( Mt. Kailash).
Die Einsamkeit genossen wir groessten Teils, es machte die Atmosphere Tibets einfach perfekt bzw. gehoert einfach dazu, aber manchmal war es gut fuer die Moral mal wieder Leute zu treffen - wenn moeglich andere "Masoschisten " mit dem Fahrrad! Anfangs folgten wir irgendwelchen Radspuren. Irgendwann bekamen die Spuren Gesichter es handelte sich um 2 Slowenen.

Aber nun ein paar Worte zur Landschaft , zu Tibet und warum es sich trotzdem lohnt all dies in Kauf zu nehmen!!!!
Es faellt mir schwer die Landschaft zu beschreiben. Plateaus um die 4800m die von Huegeln um die 5500 begrenz sind. Es handelt sich dabei wirklich um Huegel aus Erde, Stein und Sand die einen durch ihre bizarren Formen und Farben ins Auge stechen.
Ausserdem kommt man praktisch jeden Tag an einen wunderschoenen Bergsee. Nach Saga einem Ort ca 800km von Lhasa machten wir einen Umweg nach Sueden um in die Base Camps des Shisha Pangma, Cho Oyu, Mt. Everest zu machen. Dort aenderte sich die Landschaft. Keine Plateaus mehr sondern nur noch Huegel bzw. Paesse und um uns herum die weissen Riesen. Wunderschoen aber leider war der Monsun noch nicht ganz vorbei. Wir hatten aber Glueck und sahen alle 3 Berge . Im Cho Oyo Base Camp warteten wir allerdings 2 Tage!!!!
Die Leute wenn es denn welche gab waren sehr freundlich. Vor allem die Nomaden. Einmal bauten wir unser Zelt neben einem Nomaden Zelt auf. Die Familie war sehr freundlich und lud uns zu Jakbutter Tee und Reis mit Joghurt ein!!!
Nachdem wir aber den Friendship Highway erreichten ( ca 600km vor Lhasa ) aenderte sich die Bevoelkerung. Keine Nomaden mehr sondern alle 20km ein Dorf aus richtigen Haeusern! Diese waren bunt bemalt und wunderschoen anzusehen.Die Leute bauten Zampa an ( eine Art Weizen ) und man hatte das Gefuehl das Land gewechselt zu haben. Allerdings begannen hier auch die Jeap Kolonen und die Kinder rannten hinter uns her und wollten Bombons oder Geld. Hier hatte der Tourismus Tibet schon stark veraendert!

Als Zuckerle zwischendurch machten wir noch den Kailash Trek. In 2 Tagen wanderten wir um den heiligen Berg : 60 km Fussmarsch und ein Pass um die 5600m!
Dies war aber nicht die einzige Pilgerstaette die wir besuchten. Da gab es zum Beispiel noch die heissen Termen mit der wunderschoenen Klosterruine ca 60km vor Mt. Kailash.

Ja trotz den Anstrengungen hat uns Tibet sehr gut Gefallen und wir stiegen jeden Morgen wieder gerne auf unsere Raeder. Wir fuelten uns beide sehr fit und freuten uns auf das was bis Thailand noch kommen sollte. Leider kam es nicht soweit denn ploetzlich, nach einem perfekten Radtag , 6 km vor dem Everest Base Camp ( 5200m) wurde ich sehr krank. Alles ging so schnell, innerhalb von 5 min bekam ich Husten, Kopfweh, schlecht Luft, Schuettelfrost, Gleichgewichtsprobleme und mich ueberviel eine extreme Schwaeche. Innerlich fuehlte ich, dass irgendwas schlimmes mit mir passiert und das ich so schnell wohl nicht mehr Rad fahren kann. Wir hielten an und beschlossen die verbleibenden 6km zum Base Camp am naechsten Tag zu fahren. In der Nacht wurde alles noch schlimmer und als ich am naechsten Morgen aufwachte war mein Gesicht aufgedunsen und meine Augen zugeschwollen! Fiebermessen hab ich mich gar nicht getraut - aber es muss hoch gewesen sein weil meine Zaehne haben geklappert. Am naechsten Tag musste ich noch 6 km bis ins Base Camp. Nur von dort konnten wir mit etwas Glueck einen Lastwagen finden, der und mit nach Saga oder eine andere grosse Stadt nahm. Erst am naechsten Tag fanden wir einen LKW mit dem wir bis zum 1. Check Point fahren konnten.( es war keine Expedition im B.C.) 1km davor liesen sie uns aussteigen und ich musste selber dorthin fahren - es ging nicht, Elie schob mich. Man muss dazu erklaeren, dass Autostop in China und somit auch in China illegal ist.Deshalb nemen die Einheimischen keine Touristen ueber die Check Points mit!
Mir ging es sehr schlecht und ich versuchte einem Soldaten am Check Point zu erklaeren, dass ich nicht mehr Rad fahren kann sodern sofort ins naechste Krankenhaus muss. Er sah das sofort ein ( ich sah zum fuerchrten aus!) und wir konnten mit nem anderen Laster bis Shigaze fahren ( ca 300km). Es dauerte eine Ewigkeit bis wir ankamen ( tibetische Strassen und LKWs!) Am naechsten Tag suchten wir ein Krankenhaus, fanden auch eins aber der Alptraum ging weiter. Nachdem ich im 1. Krankenhaus nach 4 h Infusionen im Sitzkreis auf einem Stuhl mit 20 anderen Patienten wegen " sever upper infection " mit 40 Fieber wieder entlassen wurde suchten wir ein anderes auf - das Militaerkrankenhaus. Nach traditionellen Thorax -Durchleuchtung und Bluttests bekam ich 3 Tage Infusionen und Sauerstoff. Da das Fieber nich sank ( 2 mal am Tag 40.5) machten sie noch ein paar Tests die ausser einer grossen Milz zu keinerlei Ergebnissen fuehrten. Sie erklaerten mir ,sie koenne nichts mehr fuer mich tun, ich solle mich im Krankenhaus in Lhasa vorstellen. Mit dem Bus ging es nach Lhasa und dort wollte ich auf keinen Fall mehr ins Krankenhaus.
Wir suchten uns also ein Hotel und ich nahm Kontakt zu meiner Mama auf. Diese wiederum rief Dr. Landvogt an der auf Mononukleose bzw. Pfeifferisches Druesenfiber tippte. Ausserdem meinete er ich sollte moeglichst schnell die Hoehe verlassen, da ich mich dort niemals erholen koennte und die Gefahr bestuende durch die Krankheit eine Hoehenkrankheit mit Lungenoedem zu entwickeln. ( Vielen Dank nochmals fuer Ihre eindringlichen Wore am Telefon!!! )
Jetzt ging alles ganz schnell wir verstaendigten die Versicherung und innerhalb von 12h befand ich mich in Cendu in einem Uni - Krankenhaus.
Auch dort wurde ich anfangs nicht ernst genommen. Von Anfang an wollte wir den Mononucleose - Test aber da meine Aerztin das fuer sehr " unlikely" hielt wurde der erstmals nich gemacht. Sie stellten sehr schlechte Leberwerte, hohe weisse Blutkoerpechenzahl, grosse Milz und Lymphknoten fest. Aber immer noch nicht wollten sie den Test machen, nein sie schlugen vor mein Knochenmark zu punktieren und taeglich bekam ich 15 verschiedene Infusionen.Endlich kam ein Leberexperte der mich 3 min anschaute und dann sagte Mononucleose. Die Tests wurden gemacht - alle positiv .
Nach 12 Tagen im Chendu Hospital erklaerte mich die Versicherung als transportfaehig ( das Fieber war endlich nicht mehr ueber 40!) und schlugen vor Elie und mich heim zu fliegen. In der first class ging es nach Muenchen und somit war die tour de Monde mit dem Rad erst einmal beendet!

Vos commentaires :
15/10/2007 : Ulrich
Comme disait l'autre "l'aventure, c'est l'aventure" avec vous !
Bon, visiblement le plus dur est passé, je vous souhaite donc un bon rétablissement à coup de bonnes nouilles bien chaudes.

N'oublie pas les paroles d'un grand sage comme moi : quelque soit la tournure que ton voyage prendra, l'aventure elle se passe dans ta tête, pas sur le chemin que tu suis. On ne contrôle pas tout dans la vie, et tant mieux (ou pas, ça dépend de qui parle).
Fais un gros gros bisous à ta schtroumpfette de ma part !
a+

ps : et je te rassure, tes photos sont "pas mal" quand même.
15/10/2007 : Benj
De tout coeur avec vous, comme depuis le début... avec un bon rétablissement ! Ces pays continue toujours à me faire rêver, sans doute comme les trois quart de vos lecteurs !
Bon courage pour les passes difficiels... et bonne bourre quand le moral est bien haut ! Saludos, compadres.

15/10/2007 : Joel
Gute Besserung Toni! Merci Elie pour le récit et les photos. Salutations helvétiques, Joël
15/10/2007 : luc et marie, les parisiens
MERRRRRRRRCI de nous faire partager toutes vos aventures.........vraiment de tout coeur avec vous ; très bons rétablissements, et plein de gros bisous des parisiens qui tentent de vous suivre à distance...marie et luc, de la famille d'Andrès.
15/10/2007 : Anna & Christian
Alors là , c' est le grand reportage en direct live ! J' espère qu' à ce jour (15-10)Toni est vraiment en progrès sur la voie du rétablissement - nous l' embrassons fort. Ne cessons d' être sincèrement émus par votre récit , ainsi que par vos photos. Pour les néophytes que nous sommes - heureusement doués d' imagination - quel voyage vous nous faites faire!, que d' émotions, même en 11*15 ! Que de difficultés surmontées - les tracasseries des hopitaux Chinois n' étant visiblement pas moindres que les pistes défoncées en altitude... Est-ce que le petit panneau solaire fonctionne encore ?, a t' il aussi bien résisté aux 5500m que vous ? ... Prenez soin de vous , bon courage pour la suite de votre périple et merci encore de nous le faire partager.
19/10/2007 : jeff
Salut à vous deux, bon courage pour affronter ce pépin, je vous suis passionnément depuis le début et vous souhaite encore plein de belles choses
Jean-François (le gapençais)
21/10/2007 :
je viens de lire vos dernières nouvelles, les photos sont magnifiques, la vie est dur pour vous avec cet accident de santé pour TONI, mais l'aventure est malgré tout merveilleuse. MARCEL ET MARIE RENEE souhaitent à TONI un bon rétablissement et une bonne suite à votre tour du monde
pour tous les deux.
24/10/2007 : Manu
On vient de lire avec Isa et Boris les "news" du Tibet: on souhaite à Klein Toni de se remettre vite et bien, elle a dû en baver. Bravo pour cette traversée du plateau tibétain où l'homme semble juste toléré tellement cela semble rude à travers votre récit et vos photos.
Des grosses bises à vous deux et après le Tibet, profitez un peu de la chaleur de l'Asie du Sud-Est
24/10/2007 : Genetruc
Bon j'ai appris par le téléphone arabe que vous êtes en Allemagne chez les parents de Toni. ça doit quand même faire drôle à Elie de se retrouver en Europe après tant de temps en Asie.
Il semblerait qu'après vous reprendriez la route, peut-être dans l'autre sens sinon l'année prochaine vous serez tout juste au Tibet à la même date et c'est pas sûr que votre pote vous attende à Bangkok pendant tout ce temps.
Je souhaite surtout un bon rétablissement à Toni et j'espère qu'Elie fera un peu attention à elle pendant le reste du périple...
En tout cas les photos du Tibet sont super mais on sent bien que la vie des gens là-bas est rude, ça doit un peut faire drôle d'être un touriste avec tout l'attirail de survie au milieu de toute cette rudesse...
On doit aussi comprendre que l'homme est bien peu de chose au milieu de ses sommets, de ce froid...

Bises à tous les deux et aussi à Nicki et Violla nos aides boulangères.

Les Truc Sarret
30/10/2007 : Isabell
Liebe Toni,

ich verfolge von Anbeginn Dein Reiseabenteuer. War ja selbst mal 14 Monate in Asien unterwegs (dieses Jahr für 10 Wochen mit dem Rucksack im indischen Himalaya zur Grenze Tibet. Die Route - Karakorum Highway - nach China bin ich erst 2005 mit dem Jeep gefahren - mit dem Rad eine Meisterleistung!! Ich wünsche Dir gute
Besserung, komme bald wieder "auf die Beine".
(wer ich bin? Sagt Dir "dies & das" in Traunstein etwas?)
Alles Liebe
Ischi

13/03/2008 : lavache
Profite des deux mois à la plage pour apprendre l'orthographe !
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