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Malaisie

Nach 5 Tagen Radfahren in Thailand ueberquerten wir die Grenze nach Malaysia. Dazu mussten wir eine Passstrasse im Urwald fahren. Ich mochte Malaysia von Anfang an!

In 10 Tagen fuhren wir die Westkueste Malaysias bis Melaka hinunter ( ca 1000km) Dort nahmen wir dann einen Bus um rechtzeitig am 24.12 in Singapour zu sein um unsere Muetter in Empfang zu nehmen.

Die tropischen Waelder, die Gummiplantagen, die Oelpalmenplantagen und die Reisfelder in denen Palmen
und Bananenstauden wuchsen begleiteten uns die ganze Zeit!

Leider gibt es auch in Malaysia sehr viel Verkehr.Fast jeder hat ein Auto oder zumindestens ein Mopet.
Bald stellte sich aber heraus, dass man den Verkehr teilweise gut umgehen kann, denn neben den Hauptstrassen gab es ein Labyrinth kleiner asphaltierter Strassen in den Reisfeldern, auf dem Damm zum Meer oder als Verbindung zwischen den Bauernhaeusern. Wir genossen es diese kleinen geschlaengelten Wege entlang zu fahren. Allerdings kommt man auf diesen Strassen relativ langsam voran : Zickzack und jede Menge Sackgassen.

Obwohl wir die ganze Zeit am Meer enlang fuhren badeten wir nicht ein einziges Mal. Die gesamte Westkueste Malaysias ist Mangrove, eine Art Wattmeer oder Straende, die oft kuenstlich angelegt sind,direkt neben grossen Haefen und Industie mit sehr dreckigen Wasser!

Noch nie habe ich so eine gemischte Bevoelkerung gesehen wie hier : malaysische Malaysier( Muslime),
chinesische Malaysier (Buddhisten), indische Malaysier (Hindus), portugisische Malaysier (Christen),... Alle
diese unterschiedlichen Kulturen leben friedlich nebeneinander und sind stolz darauf Malaysier zu sein!
Ein Hindudorf mit Hindutempel befindet sich 3km neben einem chinesischen Ort. Die Hindus sprechen Tamil (
Sprache in Suedindien), haben ihre Religion, schauen Tamil Filme und hoeren indische Musik, essen indisch,
kleiden sich indisch, kurz leben seit 5 Generationen wie Inder in Malaysia. Sie fuehlen sich selbst aber nicht als Inder sondern als Malaysier und haben keinerlei Interesse daran nach Indien zurueck zukehren.
Das gleiche gilt fuer die anderen Bevoelkerungsgruppen. Die Chinesen verkaufen z.B. nur chinesische Produkte in ihren Laeden.

Wir verbrachten bei jeder dieser ethnischen Gruppen mindestens eine Nacht und genossen die kulturelle Vielfalt.

Das Essen hier ist super lecker ( ausser Chinesisch - verbinde ich seit der chinesischen Krankenhauskueche
mit zu viel Negativem!) Reis , Chapati mit scharfen Masalas aus Fisch, Fleisch und Gemuese.

Nicht zu vergessen sind die fast taeglichen heftigen Regenschauer!!! Da heisst es dann so schnell wie moeglich einen Unterschlupf finden. Einmal wurde es um 16 Uhr ploetzlich stock dunkel. Wir konnten uns gerade noch unter eine Bushaltestelle retten als der Regen auch schon herunter prasselte. Unvorstellbare Wassermassen schossen vom Himmel, das Gewitter war ueberall und trotz des Unterschlupfes von 5 mal 3 Meter waren wir nach 5 min durch und durch nass!

Typisch malaysischer Abend: Das Zelten ging meist ohne Problem. Nachdem der Mann im Haus sein okey
gegeben hat bauten wir das Zelt an der von ihm vorgeschlagenen Stelle auf. Als es stand kam er und meinte wenn es regnet waere dort ne grosse Pfuetze und weist uns einen anderen Platz zu ( 1.Mal umziehen) 20
min spaeter kommt er wieder und meint wir sollten doch lieber dort hingehen unter das Dach nahe beim
Haus ( 2.Mal umziehen). Anschliessend werden wir zum ins Haus eingeladen.Wir schauen fernsehen, trinken und essen mit der Familie . Um 10 Uhr als wir sch;alafen wollen heisst es :" Ihr muesst nicht im Zelt schlafen,
seid unsere Gaeste" , und sie richten ein Bett (Matratze ) fuer uns im Wohnzimmer her.

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